IC Falkenberg

Ralf Schmidt, auch bekannt als Falkenberg, früher IC oder IC Falkenberg (* 10. September 1960 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Sänger, Texter, Komponist, Produzent und Fotograf.

Schmidt machte eine Schlosserlehre. Bereits im Alter von zehn Jahren sang Ralf Schmidt als Solist im Stadtsingechor zu Halle und in Opernrollen am Landestheater in seiner Heimatstadt Halle. Mit 14 Jahren leitete er seine erste eigene Band. Danach war er Sänger in verschiedenen lokalen Bands. 1983 holte ihn Martin Schreier als Frontmann zu Stern Meißen, damals eine der erfolgreichsten Bands der DDR, nach Berlin. Jährlich gab Stern Meißen rund 150 Konzerte. Zwei Alben, bei deren Produktion Ralf Schmidt tonangebend war, erhielten Preise und Platzierungen in den Rundfunkcharts. Viele der Erfolgstitel waren eingängige, poppige, radiokonforme Drei-Minuten-Titel. Parallel dazu startete Ralf Schmidt ab 1985 eine Solokarriere als „IC“, mit der er seinen Erfolg fortsetzte. Bei Amiga wurden zwei Soloalben veröffentlicht. Der Name IC (Integrierter Schaltkreis) steht für sein damaliges Interesse an den neuen Möglichkeiten der elektronischen Musikerzeugung; Falkenberg ist der Geburtsname seiner Mutter.1988 gewann er mit dem Song Dein Herz bei einem Talentefestival in Bregenz den ersten Preis. 1989 startete er einen Ausflug in die elektronische Tanzmusik (Projekt „Delta Dreams“ mit Andreas Bicking).

Ralf Schmidt engagiert sich als ehrenamtlicher Botschafter der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V. in Tambach-Dietharz.

Schmidt lebt in Halle (Saale) und hat zwei Söhne.

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Traumarchiv

1987 DDR

IC (1:53)

Wunderland (3:23)

Niemals (3:46)

Kälter als Eis (3:15)

Mann im Mond (3:06)

Eintritt frei (3:50)

Traumarchiv (3:59)

Janine (3:13)

Mensch (3:53)

Weit Weit (3:40)

Aber wann (3:29)

Go Rock (3:15)

IC Falkenberg wollte ein Album realisieren, das er zusammen mit seiner damaligen Band Stern Meißen nicht konsequent umsetzen konnte. Die Lieder Wunderland, Mensch, Aber wann und Mann im Mond waren vom Fernsehen der DDR in Auftrag gegeben worden. Das Lied Janine sollte eigentlich Berlin heißen, wurde aber aufgrund des Trubels um die 750-Jahr-Feier Berlins von IC Falkenberg umbenannt. Das Lied Mann im Mond sollte ursprünglich auf einem Album für Kinder erscheinen. Erst erschien eine EP mit den Titeln Aber wann, Kälter als Eis, Wunderland und Traumarchiv; wegen der hohen Verkaufszahlen wurde entschieden, eine Langspielplatte zu produzieren.

1988 erhielt das Album für 200.000 verkaufte Platten den ersten kommerziellen Schallplattenpreis der DDR, die „Goldene Amiga"

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IC Traumarchiv

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