Zitronenjette

Henriette Johanne Marie Müller, besser bekannt als Zitronenjette (* 18. Juli 1841 in Dessau; † 8. Juli 1916 in Hamburg) war ein Hamburger Original.

Henriette Müller wurde als Tochter der unverehelichten Leopoldine Müller geboren. Kurz nach der Geburt zog die Mutter mit Henriette nach Hamburg, wo sie heiratete und weitere Kinder bekam. In ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung zurückgeblieben, wurde Henriette Müller nur 1,32 Meter groß und wog als erwachsene Frau knapp 35 Kilogramm. Nach dem Tod des Stiefvaters zog sie mit einer ihrer jüngeren Schwestern zusammen und wohnte mit ihr im sog. Gängeviertel unweit des Michels. Zum Lebensunterhalt beider verkaufte sie mit dem Ausruf Zitroon! Zitroon! tagsüber Zitronen in der Hamburger Innenstadt, zuweilen sogar in Barmbek und Rothenburgsort. Nachts sah man sie in den Kneipen St. Paulis. Henriette Müller wurde zur Alkoholikerin, bereits tagsüber wiederholt in betrunkenem Zustand von der Polizei aufgegriffen und im August 1894 in die damalige Irrenanstalt Friedrichsberg eingeliefert, wo sie bis zu ihrem Tod lebte. Da sie jedoch nicht geistesgestört war, beschäftigte man sie dort mit verschiedenen Küchenarbeiten.Ihre ursprüngliche Grabstelle (Grab Nr. H 16) auf dem Friedhof Ohlsdorf wurde mittlerweile aufgelassen.

Henry Vahl (* 26. Oktober 1897 in Stralsund; † 21. Juli 1977 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler. Nach einer mehr als vierzigjährigen Karriere, die ihn auf zahlreiche, insbesondere norddeutsche Bühnen führte, gelangte er in den 1950er Jahren ans Ohnsorg-Theater in Hamburg, wo er zum beliebten Volksschauspieler wurde, der in komischen Rollen vor allem kauzige, ältere Typen spielte. Durch die Fernsehübertragungen des Theaters erlangte er bundesweiten Ruhm und avancierte zum beliebten „Fernseh-Opa“.

 

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Zitronenjette

Aufzeichnung aus dem St. Pauli Theater

Mit Henry Vahl, Freddy Quinn uvm.

Zitronenjette Schwank

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